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Die seit 15 Jahren als bildende Künstlerin arbeitende Vera Gerling kann auf breites Spektrum kultureller und künstlerischer Aktivitäten zurück schauen. Nach einer längeren Phase des Experiments mit gegenständlichen Sujets hat die Malerin über eine progressive Stilisierung und eine fortschreitende Verknappung inhaltlicher Formen in den letzten Jahren mittlerweile einen unverwechselbaren künstlerischen Ausdruck mit der Erschaffung meditativer, zumeist farbmonochromer Werke erlangt. |
Die so in der Bildtradition der amerikanischen Malerei der zweiten Moderne
stehende Vera Gerling hat mit der Autonomie des Bildes gegenüber gegenständlichen oder
symbolischen Verweisen die suggestive Wirkung der Farbe und ihre meditativen Wirkungsweisen in das Zentrum ihres Erkenntnisinteresses gestellt.Auch wenn ihre verwendete Terminologie wie "Farbelemente" und "Farbräume" einen konstruktivistisch-intellektuellen Zugang zur Malerei vermuten lässt, ist ihre schöpferische Arbeit alleine durch Emotion und Improvisation bestimmt.
Die freie Entfaltung der Farbe auf den Betrachter wirkt nach Stimmung und Farbsymbolik völlig frei und verweist nur auf das Bild als Objekt - ohne jegliche Querverweise und Bezüge zur Realität.
Ihre Malerei kann man anschauen, erfühlen, erahnen und hinterfragen, aber nicht "begreifen". Roland Mietz, 2005 |
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